Arzneimittel Recht in Deutschland


Das Arzneimittelrecht ist wenig beachtet entscheidet jedoch über die Gesundheit der Anwender. Somit kommt diesem Recht eine zentrale Bedeutung zur Gesundheitsversorgung und Sicherung der Bevölkerung zu. Unter dem Oberbegriff Arzneimittelrecht versteht vor allem die einzelnen Regelungen und Richtlinien zur Herstellung und dem Vertrieb, gegebenefalls aber auch zum Einsatz der einzelnen Arzneimittel. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Arzneimittelrechts sind die Anordnungen zu den klinischen Arzneimittelstudien welche Wirkungen und Nebenwirkungen untersuchen.
Das Arzneimittelrecht umfasst neben dem arzneimittelgesetz an sich noch zahlreiche Verordnungen und Normen aus verwandten Bereichen. Als Beispiele sind hier vor allem auch das Patentrecht und das Sozialrecht, gegebenfalls auch das Strafrecht zu nennen.
Offiziell wird das Arzneimittelgesetz in seiner jetztigen Form erst im 20 Jahrhundert populär, die Wurzeln gehen jedoch auf der Erlaß von Salerno aus dem Jahr 1231, auch als das Edikt von Salerno bekannt.
Besonders streng reglementiert sind die Formvorschriften bei der Herstellung von Arzneimitteln, denn hier geht es darum höchste Qualitätsstandarts zu gewährleisten, denn Fehler können im schlimmsten Fall Menschenleben kosten. Somit steht im Arneimittelrecht auch die Gefahrenabwehr und der Schutz der Bevölkerung im Vordergrund. Alle Pharmaunternehmen müssen gewisse Standarts und richtlinien erfüllen, die von den zuständigen Bundesämtern penibel kontrolliert werden. Dazu gehört auch die Einhaltung der Good Manufacturing Practice, welche Internationale Standarts regelt.

Das Arzneimittel Recht nach dem Arzneimittelgesetz

Auch das Arnzneimittelabgabegesetz hat eine entscheidende Bedeutung, mit dem sich vor allem die Apotheken konfrontiert sehen. Hier wird genau geregelt welche Arzneimitel an welche Personen abgegeben werden dürfen und welche Arzneien verschreibungspflichtig sind, und welche so im handel angeboten werden. Dabei gibt es große unterschiede zwischen einzelnen Staaten, so können in den USA in den sogenannten Drugstores große Mengen an Ibuprofen und Aspirin in Behältnissen bis zu 1000 Einheiten erworben werden, während in anderen Ländern strengere regulierungen greifen.
Generell wird in Deutschland zwischen Verschreibungspflichtigen und Freien Medikamenten unterschieden. Hinzu kommen noch Zuzahlungsregelungen für einzelne Medikamente, welche widerum im Sozialrecht verankert sein können, womit sich das Gesundheits- und Arzneimittelrecht als weit gefasster Begriff definiert.
Gereglt wird im Arzneimittelrecht auch der Vertrieb: Wer darf welche medikamente abgeben, man erinnert sich nur an die vielen Prozesse zur Apothekenketten oder dem Versandhandel im Internet, welcher das bisherige Monopol der Apotheken und damit deren wirtschaftliche Existenz gefährdet.


Ein weiter wichtiger Bestandteil des Arzneimittelgesetzes ist die klinische Prüfung zur Wirksmakeit und den Nebenwirkungen. Hier gibt es klare Richtlinien und Vorschriften, insbesondere bei der Anwendungen an Testpersonen oder Tierversuchen. Denn hier geht es widerum um den Schutz der Probanden. Weiterhin müssen alle Arzneimittel vor der Zulassung einen ganzen Programmkatalog an Testläufen absolvieren.